Robotergreifer zum ökologischen Verpacken von Konsumgütern
Die Innovation
Die Verpackungsindustrie wächst jedes Jahr. Deutschland ist einer der führenden Exporteure von Verpackungsmaschinen in der Welt. Mit steigendem Lebensstandard in den Schwellenländern mit hohen Bevölkerungszahlen nimmt auch der Bedarf an hygienisch verpackten Gütern zu. Da gerade in Entwicklungsländern bis zu 50 % der Lebensmittel auf dem Weg von der Erzeugung zum Verbraucher verdirbt, ist gerade hier auch ein großes Potenzial hinsichtlich der Reduktion von Nahrungsmittelabfall zu suchen.
Mit der Erfindung von robomotion ist es möglich, verpackte Waren noch ressourcenschonender in einer Umverpackung (z. B. Kartonagen) zu platzieren. Dabei ist es das Ziel, durch eine möglichst dichte Anordnung (bis zu 20 % Volumenreduktion) der Packungen kaum noch „Luft“ zu transportieren. Darüber hinaus verhindert die dichte Packung eine Beschädigung der Einzelpackung beim Transport vom Produzenten bis zum Verbraucher. Um diese dichte Packung zu erreichen, müssen die Produkte sowohl in Längs- als auch in Querrichtung übereinander geschoben werden. Da die Produkte mit einem Roboter in einen Karton eingebracht werden, ist ein Greifer erforderlich, der die Längs- und Querbewegung innerhalb der Zykluszeit des Roboters ausführt. Der Greifer wurde von robomotion entwickelt und zum Patent angemeldet. Bei der Auslegung und Fertigung wurde konsequent auf die Vorteile der Lasersintertechnik gesetzt. Nur so war es möglich, einen Greifer zu bauen, welcher unter 10 kg wiegt, und dennoch die Anforderungen an die Funktion zu erfüllen. Die Ingenieure von robomotion integrierten selbstbewegliche Teile in die Struktur des Greifers.

Das Unternehmen
Das Team von robomotion macht Roboter fit für den Einsatz und sorgt für Automatisierung auf höchstem Niveau robomotion ist Lieferant von kundenspezifischen Komplettlösungen. Dabei bietet das Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot im Bereich Robotik, Bildverarbeitung und Greifertechnik an. So reicht das Spektrum von der Simulation und Konstruktion bis hin zur Programmierung von Roboteranlagen. Man unterstützt Hersteller im Serienmaschinenbau bei der Entwicklung von Prototypen, bietet aber ebenso Endnutzern wie etwa Konsumgüterherstellern oder Kunststoffverarbeitern individuelle Lösungen. Solche Komplettangebote werden bei robomotion aufgebaut und getestet, bevor sie zum Kunden geliefert werden. Damit sichert robomotion eine schnelle und termingerechte Inbetriebnahme beim Endkunden ab.
Quelle: Dokumentationsbroschüre 2013, Seite 14
